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Auf dieser Seite schildere ich meine persönlichen Erfahrungen mit asiatischen Kletternattern. Der Titel dieser Seite läßt unschwer erkennen, dass ich mein Hauptaugenmerk dabei auf die Schönnattern gelegt habe. Man mag sich nun fragen warum schon wieder eine Seite mit Schönnattern? - Ganz einfach, meine Erfahrungen mit diesen Tieren weichen teilweise doch recht stark von dem allgemeinen Tenor der im weltweiten Netz vertretenden Haltungsbeschreibungen ab.

Wie ich zu meinen ersten Schönnattern kam:

Am 1. Mai 2005 übernahm ich eine Reihe von Tieren günstig aus einer Bestandsverkleinerung, darunter auch 1.2 adulte Schönnattern. Diese imposanten Tiere haben es mir augenblicklich angetan und ich war mir sicher, die gibst Du nie wieder her... was sich finanziell gesehen als Debakel herrausstellte. Die Tiere machten optisch einen sportlichen Eindruck, sahen eigentlich sehr fit aus und der Appetit war gigantisch. Bei den ersten Fütterungen verschlang das große Weibchen bis zu 5 adulte Ratten. Was sich letztendlich dadurch erklärte, dass die Tiere, trotz Einzelhaltung beim Vorbesitzer, hochträchtig und dadurch unterernährt waren.
4 Wochen nach dem Einzug bei mir fingen die Weibchen an Eier zu legen, leider erlitten beide Weibchen durch stark verformte Wachseier eine Legnot. Zwei OPs, einer sehr schlechten Nachricht reicher und 680.- Euro ärmer traten die ersten Probleme auf. Wohin mit 2 frisch opertierten Weibchen dieser Größe? Es blieb mir nur die größten Plastikboxen zu besorgen die ich auftreiben konnte. Es war sicherlich nicht die schönste Lösung, dafür aber die Beste in Bezug auf die Ausheilung der OP-Narben. Nur so konnte ich eine möglichst saubere Umgebung bieten und die Weibchen daran hindern durch Klettern die Narben wieder aufreissen zu lassen. Dies klappte auch ohne großartige Probleme, die Wunden verheilten sehr schnell.
Die schlechte Nachricht? Ja... während der OP stellte die Tierärztin schwere Kalkablagerung in den Organen fest. Das war wohl auch der Grund warum das kleinere Weibchen sich konditionell kaum erholte und ich es zum Schluß sogar einschläfern musste.
Auch das zweite Weibchen habe ich 2007 bei einer erneuten Legenot durch unbefruchtete Wachseier verloren. Diesmal gab es allerdings übelste Entzündungen der Operationswunde und das Tier wurde vom Tierarzt eingeschläfert als es keine Aussicht auf ein Abheilen mehr gab.

Viel Spaß beim Stöbern auf dieser Seite!
Moritz Reinemund

 
 
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© Moritz Reinemund